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Junge Bewirtschafter gestalten die Zukunft der Niederung mit

  • Autorenbild: Wiebke Frank
    Wiebke Frank
  • 25. März
  • 2 Min. Lesezeit

Am 25. März 2026 kamen knapp 20 junge Bewirtschafterinnen und Bewirtschafter aus der Oldenburger Graben Niederung in Grube zusammen, um gemeinsam über die Zukunft ihrer Betriebe und der Niederung zu diskutieren. Organisiert wurde der Workshop im Rahmen des Projekts „Unsere MoorZukunft Oldenburger Graben (UMZOG)“.

Nach einer kurzen Einführung in das Projekt und der Vorstellung zentraler Ergebnisse der agrarstrukturellen Analyse stand vor allem eine Frage im Mittelpunkt: Wie stellen sich die jungen Landwirtinnen und Landwirte die Bewirtschaftung ihrer Betriebe in fünf bis zehn Jahren vor?

Die Antworten zeigten deutlich, wie groß die Motivation ist, die Betriebe weiterzuentwickeln und die Landwirtschaft in der Region langfristig zu erhalten. Gleichzeitig wurde offen über Herausforderungen gesprochen. Insbesondere die zukünftige wasserwirtschaftliche Gestaltung der Niederung, wirtschaftliche Perspektiven und die praktische Umsetzbarkeit möglicher Maßnahmen wurden intensiv diskutiert.

Die Teilnehmenden brachten zahlreiche Ideen und Anregungen ein. Neben der Weiterentwicklung bestehender landwirtschaftlicher Nutzungen wurden auch alternative Bewirtschaftungsformen, Paludikulturen, Moor-Photovoltaik oder neue Vermarktungsansätze diskutiert. Deutlich wurde dabei vor allem eines: Die Flächen sollen auch künftig genutzt und bewirtschaftet bleiben. Viele der Anwesenden sehen in einer gemeinschaftlichen Herangehensweise die größte Chance, tragfähige Lösungen für die Region zu entwickeln.

Besonders wertvoll war der direkte Austausch mit dem Wasser- und Bodenverband. Offene Fragen zu wasserwirtschaftlichen Zusammenhängen konnten unmittelbar diskutiert, Ideen eingeordnet und unterschiedliche Sichtweisen zusammengebracht werden.

Der Workshop hat gezeigt, dass in der Region viel Fachwissen, Kreativität und Gestaltungswille vorhanden sind. Die jungen Bewirtschafterinnen und Bewirtschafter möchten die Zukunft der Oldenburger Graben Niederung aktiv mitgestalten. Genau dieser Bottom-up-Ansatz ist ein zentraler Gedanke des UMZOG-Projektes: Zukunft nicht über die Köpfe der Menschen hinweg planen, sondern gemeinsam mit denjenigen entwickeln, die hier leben und wirtschaften.

Die zahlreichen Ideen, die konstruktiven Diskussionen und die große Beteiligung machen Mut. Gemeinsam sind wir dem Ziel einer zukunftsfähigen und regional getragenen Entwicklung der Oldenburger Graben Niederung wieder ein Stück näher gekommen.


 
 
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